Zero Waste in der Küche

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Zero Waste in der Küche

2018-01-28T14:33:59+00:00Januar 28th, 2018|Zero Waste|

Schluss mit Müll raustragen! In der heutigen Küchentour zeige ich, wie es auch ohne Verpackung geht – denn es ist doch der Inhalt, der zählt!

Lagerung von Lebensmittel in Vorratsgläser
Anstatt all die Plastiktütchen mit Klammern zu verschliessen, kannst du auch einfach in einem Unverpacktladen einkaufen – in Gläsern oder Beuteln, die du von zuhause mitbringst. Die Lagerung von Esswaren in Glas ist sehr hygienisch, da weder Käfer noch Feuchtigkeit eindringen können.

Ich habe alte Marmelade- und Tomatensaucegläser gesammelt und bewahre meine Vorräte so stylisch auf – ohne weitere Gläser dazukaufen zu müssen.

Getränke in Gläser
Ich mache meine Pflanzenmilch selbst, die ebenfalls in Gläser im Kühlschrank gelagert wird.

Auch Wein, Essig und Öle kann teilweise unverpackt gekauft werden.
Für den Coffee-to-to unbedingt eine wiederverwendbare Option finden… und auch benutzen (ansonsten ist es nachhaltiger, die Pappbecher zu nutzen – leider!)

Wasser
Wasser kommt aus dem Wasserhahn. Mit einem Filter kann es zusätzlich aufgewertet werden. Und für Sprudelfreunde gibt es Soda Stream. Weniger schleppen, weniger zahlen… denn auch wenn ich normalerweise für Glasverpackung anstatt Plastik bin: Beim Transport von Wasserflaschen aus Glas fallen so viel höhere Abgase an, dass es umwelttechnisch für längere Strecken besser ist, die aus PET zu kaufen. Und am allerbesten natürlich gar keine.

Kühlschrank
Um einen angeschnittenen Kürbis oder Zitrone vor dem Austrocknen zu bewahren, benutze ich selbstgemachte Bienenwachstücher – die grüne Alternative zu der nervigen Frischhalt- und Alufolie.

Ich habe Glas- und Alutupperware um Essensreste aufzubewahren. Aber auch der Zwei-Teller-Trick funktioniert gut: Das Essen in ein Schüsselchen geben und mit einem zweiten Teller überdecken.

Früchte und Gemüse
Ich gehe direkt beim Biohof einkaufen, wo ich alles unverpackt bekommen kann. Für den Salat nutze ich noch alte Plastiktüten, die ich wasche und so lange benutze, bis sie auseinanderfällt 😉 Das würd aber auch in einem grossen Tupperware funktionieren. Das restliche Obst und Gemüse kommt in Stoffbeutel, die ich ab und zu wasche.

Äpfel, Kartoffeln, Kürbis und Co lagern wir im kühlen Schlafzimmer in Schuhkartons. Der Rest des Gemüses landet in unserem Gemüsefach und auf Tellern im Kühlschrank.

Selber machen anstatt kaufen
Es gibt nicht alles unverpackt zu kaufen. Zum Beispiel Senf, Aufstriche und Tomatensauce. Alles was ich regelmässig brauche, versuche ich selber herzustellen – was meistens gar nicht so kompliziert ist. Von Tofu bis Joghurt, Rezepte gibt es genügend – und schmecken tut es nachher doppelt so gut.

Papier
Ja, Papier ist recyclebar. Aber auch das braucht Energie. Also nur ausdrucken, was sein muss, einen „Keine Werbung und keine Gratiszeitungen Bitte“ Kleber an den Briefkasten.

Also, Stoffservietten (sehen doch sowieso viel edler aus 😉 ) statt solche aus Papier und Lappen anstatt Küchenpapier.

Kompost
Schon mal was von Wurmkompostieranlage gehört? Wer einen eigenen Garten mit Kompost hat, muss keine Biomülltonne bestellen und kann den eigenen Humus auch nutzen.

Stadtmenschen haben da wenig Optionen – dachte ich zumindest. Bis ich über die Wurmkompostieranlage stolperte. Damit kannst du die Küchenabfälle an die neuen Haustiere verfüttern und die neue Erde deinen Balkonpflanzen geben – win win!

Abwaschen
Momentan haben wir noch eine Spülmaschine, die allerdings keinen Platz haben wird im Tiny House. Zudem benutze ich den gehäckelten Schwamm und eine Holzbürste zum Spülen. Den Schwamm gebe ich ab und zu mit in die Wäsche. Den Borstenkopf könnte man austauschen.

2 Comments

  1. kathi 4. Februar 2018 at 6:39 pm - Reply

    Hey,
    woher hast du die Gläser mit den Edelstahlpumpverschluss (unterstes Bild). Wie hast du die Etiketten für die Deckel der Flaschen gemacht?
    Dankeschön
    liebe grüsse
    kathi

    • michelle 7. Februar 2018 at 11:47 am - Reply

      Hi Kathi

      Die habe ich mal im Internet bestellt – weiss aber nicht mehr genau wo. Gibt es aber in allenmöglichen Shops und evt. sogar Second Hand. (Vielleicht dann nicht ganz die) – es sind Glasseifenspender.

      Die roten Gläser habe ich „upcycelt“, da war Tomatensauce drin. Ich habe einen weissen Stift, mit dem ich dann einfach auf die Deckel (und alles andre, was ich beschriftet hab) geschrieben habe. Mit Öl kann man ihn wieder abmachen.

      Herzliche Grüsse, Michelle

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