Zero Waste Deodorant

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Zero Waste Deodorant

2018-01-22T15:52:13+00:00Juli 28th, 2017|Kosmetik, Selber machen, Zero Waste|

Warum das Deodorant selber machen, wenn man es auch ganz einfach kaufen kann? Dazu kann ich dir 4 ganz einfache Gründe nennen:

1. Inhaltsstoffe:
Die meisten Deodorants enthalten schädliche Stoffe wie Aluminium, Triclosan, Silikone, Parabene, Mineralöle und viele weitere Stoffe, die zwar den Geruch des Schweisses, oder besser gesagt der Bakterien, die sich bilden, vermindert, aber unserer Haut nicht gut tun.

2. Tierversuche:
Leider werden immer noch Tierversuche für Kosmetika gemacht. Auch für Naturkosmetik. Nur die Produkte, die den Vegan-Stempel drauf haben, wurden nicht an Tieren getestet. Aber denkt dran, auch deren Inhaltsstoffe wurden höchst wahrscheinlich von anderen Firmen schon mal im Tierversuch geprüft… Das folgende Rezept ist von mir getestet und von vielen weiteren Zero Wastlern und hat mit Bravour bestanden!

3. Verpackung:
Deodorants kommen meist in Plastikbehälter daher. Diese können je nach dem auch Stoffe ins Deo abgeben oder können nicht recycelt werden. Dabei bräuchte es nur ein kleines Glas oder Geschirr und 3 Zutaten.

4. Preis:
Deodorants kosten viel. Gerade wenn man auf Naturkosmetik setzt und somit die oben genannten schädlichen Stoffe umgehen will. Das Zero Waste Deo kostet fast nichts und kann mit ätherischen Ölen geschmacklich angepasst werden.

Wer noch nicht überzeugt ist, kann meinen Erfahrungsbericht weiter unten lesen, erst einmal aber das Rezept:

Zero Waste Deo Rezept

• 1/3 Kokosfett
• 1/3 Maisstärke (bio)
• 1/3 Natron
• Optional: Ein paar Tropfen ätherische Öle für eine persönliche Duftnote

Alles in einem Glasbehälter mixen und fertig. Dies geht am besten, wenn das Kokosfett flüssig oder halbflüssig ist.

Anwendung: Nach dem Duschen eine Fingerspitze davon unter die Achselhöhle streichen und sorgenfrei Sport machen. Es geht am einfachsten, wenn das Deo etwas warm ist, da es dann nicht ganz hart ist. Dazu kann man es zwischendurch in die Nähe der Heizung stellen (oder an die Sonne).

Erfahrungsbericht

Genial! Bevor ich das Zero Waste Deo Rezept von meiner besten Freundin empfohlen bekam, benutze ich Naturkosmetik. Um auf «Chrütli&Co» umzustellen, braucht der Körper Zeit. Um auf das Zero Waste Deo umzustellen nicht – jedenfalls diejenigen, die ich kenne.

Geruchlos durch den Sommer: Mit meinem Deodorant kann ich schwitzen ohne zu stinken. Auch mein Freund bestätigt, dass dies das beste Deo sei, was er je hatte. Wie gesagt, wer trotzdem nicht einfach nach Körper riechen will, kann ein paar Tropfen ätherische Öle beigeben. Weniger ist mehr 😉
Praktisch ist es auch, dass ich bei meinem Freund zuhause einfach seins mitbenutzen kann und umgekehrt. Kein rumschleppen von schweren Kosmetikbeuteln.

Ein kleiner Tipp zur Verpackung: Wer mit dem Deo reist, dem empfiehlt sich ein dichtes Glas oder eine dichte Dose zu benutzen. Gerade wenn es heiss wird im Gepäck, und das Glas vielleicht auf dem Kopf steht, kann es sein, dass das Kokosöl ausläuft und alles schön fettig macht. Ist mir einmal passiert – aber ich habe gelernt und mir dichte Gläser geholt.

Also, nichts wie ran ans ausprobieren: Ich freu mich auf eure Erfahrungen!

2 Comments

  1. Kathi 22. März 2018 at 10:35 am - Reply

    Hallo,
    Ich nutze gekaufte Deocreme, würde diese aber gerne selber herstellen . Kokosöl möchte ich nicht verwenden da es nicht regional ist …. hast du Alternative Ideen ?
    Dankeschön
    Liebe grüsse kathi

    • michelle 23. März 2018 at 1:18 pm - Reply

      Hi Kathi

      Das Kokosöl mit Olivenöl auszutauschen funktioniert wahrscheinlich nicht, da Kokosöl bei Raumtemperatur noch fest ist und diese Eigenschaft erwünscht ist.
      Du könntest es aber mal mit nem Deospray oder einem Puder versuchen? Hier ein Link, wo du weitere Rezepte findest.
      https://utopia.de/ratgeber/deo-ohne-aluminium-selber-machen/
      Bin gespannt, ob da was dabei ist für dich =)

      Herzliche Grüsse, Michelle

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