Warum ich keine Nachrichten schau und keinen Fernseher besitze

//Warum ich keine Nachrichten schau und keinen Fernseher besitze

Warum ich keine Nachrichten schau und keinen Fernseher besitze

2018-03-16T06:54:47+00:00 März 16th, 2018|Spirituell|

Wer mit mir über aktuelles Weltgeschehen reden will, merkt meist bald, dass ich
a) keinen Fernseher habe (und auch ohne aufgewachsen bin) und
b) keine Nachrichten in irgendeiner Form höre oder lese. Keine Zeitung, kein Radio, keine Onlinenachrichten.
c) mein Leben stattdessen mit positiver Schwingung gestalten möchte
J

Trotzdem kann man mit mir ein normales Gespräch führen. Ich weiss meist sogar, dass irgendwo wieder ein Anschlag war, ein Hurrikan Häuser zerstört hat oder was auch sonst Schlimmes auf der Erde passiert. Denn solange die meisten Leute Mainstream-Medien konsumieren, reden sie auch darüber – auch mit mir.

DIE PROBLEME: NEGATIVITÄT, VERURTEILUNG, ANGST UND UNTERHALTUNG

News: Negative Schwingungen und Angst-Verbreitung

Was in Zeitungen, Radio und Fernsehen an Nachrichten kursieren, sind zu grossen Teilen negativ. Leid, Angst, Krieg, Schmerz und Tod spielen die Hauptrollen. Auch Vorurteile gegen den Islam wurden zum Beispiel dadurch stark gestärkt.

Ich habe natürlich auch schon Nachrichten geschaut. Doch was bringt es mir, wenn ich Menschen leiden sehe, aber nichts dagegen tun kann? Ich fühle mich ohnmächtig und leide mit ihnen. Es zieht bloss meine Energie herunter, die ich dafür brauchen könnte, Menschen in meiner Nähe zu helfen, wo nach Hilfe gefragt wird.

Nach-Richten –  Verurteilung der Vergangenheit?

Letztens beim Mittagessen machte mich meine Mum auf das Wort Nachrichten aufmerksam. Nach Richten. Das sagt ja schon alles! Warum sollten wir etwas aus der Vergangenheit verurteilen, nachdem es passiert ist noch richten? Was bringt uns dies?

Wir leben in einer zweipoligen Welt – Licht und Dunkelheit, schwarz und weiss, Tag und Nacht. Es gibt aber auch Morgendämmerung und Regenbögen. Alles hat zwei Pole, kann von einer positiven und einer negativen Seite betrachtet werden. Die Medien haben meiner Meinung nach eine sehr einseitige Sicht auf das Weltgeschehen. Alles hat seine zwei Seiten – egal wie tragisch es scheint. Doch wir lernen dadurch, dass die Welt voller Gefahren ist und gewisse Menschen böse und andere gut sind.

Wenn Menschen als gut oder böse kategorisiert werden – obwohl wir ja auf die Welt gekommen sind, um die Dualität zu erleben und jeder von uns beide Seiten in sich trägt (das Licht und die Dunkelheit, das Lachen und das Weinen)– dann wird kollektiv sehr viel Negativität auf gewisse Menschen übertragen. Doch gerade diejenigen, die nicht aus der Liebe handeln, bräuchten sie am meisten. Den Menschen ein Feindbild zu geben, in dem über andere gerichtet wird, ist momentan ziemlich einfach. So können Menschen mit viel Macht ganz einfach noch mehr Macht bekommen, in dem sie den Rest in Angst halten und sich selbst als Held darstellen.

Dies löst dann Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht und Wut oder Angst aus. Individuen fühlen sich oft nicht mehr bemächtigt, etwas zu tun, um die Welt zu einem positiven Ort zu machen. Allerdings haben wir „Kleinen“ die Macht – wir können das System steuern, wenn wir zusammen arbeiten. Wenn jeder die Verantwortung übernimmt und versucht umweltbewusst und liebevoll mit Mensch und Mitwelt umzugehen, sind alle Probleme gelöst…

Spieglein, Spieglein…

Wie in diesem Beitrag erklärt, ist die einseitige Neuigkeiten-Präsentation nur ein Spiegel des kollektiven Bewusstseins. Über andere zu richten und sich über das Äussere zu unter-halten ist für viele einfacher, als sich mit dem, was im Inneren abgeht zu beschäftigen. Denn wer im Aussen verurteilt, der verurteilt sich auch selbst.

In meiner Schulzeit hatte ich einmal einen Freundeskreis, in dem ständig über alle hergezogen wurde. Sobald eine von uns nicht da war, wurde über sie gelästert. Auch ich habe es getan. Aber ich wusste, dass wenn ich nicht da war, wohl auch über mich schlecht geredet wurde. Das gefiel mir nicht. Also versuchte ich, auch nicht mehr (so oft) über andere zu urteilen. Bald darauf hatte ich einen ganz anderen Freundeskreis…

Warum ich keinen Fernseher habe

Nein, ich verbringe meine Freizeit nicht nur im Lotussitz (wofür ich momentan sowieso noch nicht flexibel genug bin). Ich guck manchmal auch gerne einen amüsanten Film. Ich mag berührende Geschichten in Buch- oder Filmformat.

Aber ich mag es nicht, wenn ich alle 20 Minuten aus der Geschichte gerissen werde, damit irgendwelche Frauen sich für eine Parfümwerbung halbnackt über den Bildschirm räkeln oder Glück in Form von Schokolade angepriesen wird. Ich entscheide lieber selbst, was ich kaufen möchte und wann. Denn mein Körper weiss das besser, als die Pharmaindustrie, die das beste Mittelchen gegen Kopfschmerzen oder jegliches anderes Leiden erfunden hat (welches dann wieder Nebenwirkungen auf andere Körperteile hat, wozu es selbstverständlich wieder ein Tablettchen gibt).

Wenn ich also einen Film gucken möchte, suche ich mir den selbst aus, kann ihn dann unterbrechen, wenn ich will (falls ich eine Pinkelpause brauche) und zu der Zeit schauen, wann ich will. Ich weiss, dass man sich Filme auch aufzeichnen kann und Werbung überspulen. Trotzdem ist da ein grosses schwarzes Ding im Wohnzimmer, dass immer dazu verlockt, sich zu unter-halten… und einmal an, hört es nicht mehr auf.

Zeit für Brainwashing? Nope

Der letzte Nachteil, den ich im Fernseh- und Medienkonsum sehe, ist, dass ich schlicht und einfach keine Zeit dafür habe. Ja, ich hab auch schon gesagt, dass wir diejenigen sind, die unsere Zeit einteilen, jeder bekommt 24 Stunden pro Tag. Wenn ich aber in dieser Zeit einen Blogeintrag schreiben, mein Tiny House planen, leckere vegane Gerichte auf den Tisch zaubern und Zeit mit Menschen, die mir am Herzen liegen verbringen kann, dann ist mein Tag gefüllt – ohne eine Sekunde Fernseher. Ich verbringe sowieso schon viel zu viel Zeit vor dem Bildschirm.

UND DIE LÖSUNG: BEWUSSTSEIN, MOTIVATION, POSITIVITÄT UND INSPIRATION

Motivation durch positive Geschichten

Mike Schäfer, Kommunikationswissenschaftler hat letztes Jahr am IPU betont, dass Lösungsapelle wirksamer seien als Furchtbilder, da diese Lesenden ein Ohnmachtsgefühl auslösen und sie sich nicht in der Macht fühlen, irgendetwas tun zu können. Zudem solle man auf die «langweiligen» Grafen und Tabellen verzichten, dafür narratisieren und persönliche Geschichten erzählen. Auch Dana Giesecke stimmt dem zu: Wir brauchen positive Bilder der Zukunft, damit wir uns diese auch manifestieren können. Das Gesetz der Anziehung wirkt – egal was wir manifestieren. Also können wir sie uns ja gerade so gut wunderschön, friedvoll und liebevoll vorstellen 😊

Oldschool: Bücher

Wenn ich mich bilden will, etwas lernen möchte, dann lese ich ein Buch. Die Tiefe und Umfang des Wissens die in einem Buch vermittelt werden kann, findet man in keinem Blogeintrag, einfach weil mehr Worte und Zeilen zur Verfügung stehen.

RSS-FEED – Verfolge deine Lieblingsblogs ohne Ablenkung an einem Ort

So, damit ich hier nicht nur rumkritisiere auch noch ein paar Vorschläge, was für mich persönlich Sinn macht. Denn Lösungen existieren schon massenweise. Zum Beispiel gibt es RSS Feed wie Feedly. Da können Blogs und Seiten wie Huffington Post (mit positiven Neuigkeiten) abonniert werden. So kann man sich täglich weiterbilden, ohne Ablenkung und an einem Ort. Die Artikel können auch gespeichert werden, sodass sie später wieder gefunden werden (nicht so wie bei der überhäuften FB-Seite). Mein neues Lieblings-Onlinetool.

Übrigens: auch mein «Newsletter», der Loveletter handelt nur von Themen meines Herzens: BEWUSSTSEIN, MOTIVATION, POSITIVITÄT UND INSPIRATION

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