Flyer, Visitenkarten, Broschüren – ich versuche sie alle zu vermeiden. Und trotzdem verteile ich Visitenkarten vom Blog? Ist das nicht ein Paradox? Ich zeig dir, wie du dein Altpapier upcyceln kannst.

Der vergessliche Mensch

Viele von euch kennen es vielleicht. Man hört von einer Webseite, einem Unternehmen, irgendwas Tolles, was man unbedingt auch mal angucken möchte. Also merkt man sich den Namen – bloss wenn man dann nach dem ganzen Alltagsstress zuhause vor dem Computer sitzt… ist der Name weg.

Das ist nicht nur für die Person ärglich, die sich jetzt gerne informiert hätte, sondern auch für die Firma, den Blog, die damit einen Besucher verlieren. Deswegen hat irgend ein schlauer Typ Visitenkarten erfunden.

Zero Waste Visitenkarten

Kannst du dich noch an den Spass in der Kindheit erinnern, als man mit einem Stempel Papier (und vielleicht auch was anderes) bestempelt hat? Tja, so stelle ich meine Visitenkarten her. Ich verwende Altpapier (zbsp altes Notenpapier) und drucke auf der freien Seite meine Visitenkarte mit dem Stempel drauf. Dann nur noch Ausschneiden und fertig.

So muss man auch nicht immer gucken, dass man rechtzeitig neue Karten bestellt, muss sie nicht lagern und upcycelt gleichzeitig das Altpapier, das noch zuhause rumliegt.

Bitte keine vertraulichen Daten benutzen – keine Kontoauszüge und so weiter. Auch nichts mit Daten von anderen – wir wissen ja, die Datenschutzverordnung 😉

Infos fotografieren

Wer versucht, der ganzen Flyerei ein Ende zu setzen, kann einen ganz einfachen Trick anwenden: Anstatt die Visitenkarte, den Flyer mitzunehmen oder die Webseite auf ein Notizzettel zu schreiben, kann man es ganz einfach mit dem Smartphone fotografieren oder sich eine digitale Notiz vermerken. Ein weiterer Vorteil: Man hat die Infos immer dabei – und kann sie nicht verschusseln – sprich irgendwo in der Tiefe der Handtasche verlieren.

Viel Spass beim Ausprobieren 🙂