The Mastery of Love – Don Miguel Ruiz

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The Mastery of Love – Don Miguel Ruiz

2018-04-03T05:13:33+00:00 April 3rd, 2018|Buchtipps|

Ein Buch, das mein Bild der Liebe radikal verändert hat. Ein Buch, das mich gelehrt hat, dass ohne Selbstliebe keine Liebe existiert.

Don Miguel Ruiz bringt es auf den Punkt: Liebe ist immer bedingungslos. Liebe kommt immer von innen. Liebe ist eine Kunst, die man üben kann.

“All of our drama and suffering is by practice. […] To become masters of love, we have to practice love.”  – Don Miguel Ruiz: The Mastery of Love

Bevor ich dieses Buch gelesen habe, bestand mein Konzept der Liebe aus den vielen Teenager-Lovestories, die ich mir massenweise aus der Bibliothek auslieh. Genau wie die Hollywood-Charakter, die (zumindest in den meisten Fällen) Liebe im Aussen suchen und nur bedingt lieben, war auch ich davon überzeugt, dass ich nur glücklich sein konnte, wenn ich von aussen geliebt werde – sprich von einem Partner. Schliesslich versprechen sich das täglich Leute bei der Hochzeit.

“If you take your happiness and put it in someone’s hands, sooner or later, she is going to break it. If you give your happiness to someone else, she can always take it away. Then if happiness can only come from inside of you and is the result of your love, you are responsible for your happiness.” – Don Miguel Ruiz: The Mastery of Love

Ha, jetzt, mehrere Jahre nach meiner kleinen «Erleuchtung», kann ich mir es gar nicht vorstellen, daran geglaubt zu haben – und trotzdem falle ich manchmal wieder rein und suche Liebe im Aussen.

“To master a relationship is all about you. The first step is to become aware, to know that everyone dreams his own dream. Once you know this, you can be responsible for your half of the relationship, which is you. If you know that you are only responsible for half of the relationship, you can easily control your half. It is not up to us to control the other half.” – Don Miguel Ruiz: The Mastery of Love

Aber um hier nicht meine Biographie zu veröffentlichen, zurück zum Buch: Ruiz gibt das uralte Wissen der Toltec weiter. Er beschreibt, dass wir Liebe sind und der Akt des Liebens an sich, sich so wundervoll anfühlt. Die geliebte Person muss uns nicht einmal zurücklieben, denn das wäre ja keine bedingungslose Liebe.

Mit diversen Parabeln und kleinen Geschichten kann man mit diesem Buch nicht nur die Beziehungen zu anderen liebevoller gestalten, sondern auch – und das ist wohl das wichtigste überhaupt – zu sich selbst.

Ich habe das Buch mit meinem Freund gelesen, als wir uns distanziert gefühlt haben. Zu lernen, dass wir uns zuerst selbst lieben müssen und auch nur für unseren Teil der Beziehung verantwortlich sind, hat uns beiden geholfen. Wir sind uns dadurch noch näher gekommen.

“In every relationship there are two halves of that relationship. One half is you, and the other half is your son, your daughter, your father, your mother, your friends, your partner. Of those halves, you are only responsible for your half, you are not responsible for the other half. It doesn’t matter how close you think you are, or how strongly you think you love, there is no way you can be responsible for what is inside another person’s head.” – Don Miguel Ruiz: The Mastery of Love

Und deswegen kann ich das Buch jeder und jedem empfehlen. Denn wir alle stehen in irgendeiner Weise in Beziehung mit anderen Menschen. Und wir alle können lernen, uns selber zu lieben, um andere so akzeptieren zu können, wie sie sind.

 

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