Solarstrom im Alltag und für unterwegs

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Solarstrom im Alltag und für unterwegs

2018-03-06T06:13:59+00:00 März 6th, 2018|Nachhaltig|

Seit ich zuhause ausgezogen bin, hatte ich leider nie ein Zuhause mit Solaranlage oder einer nachhaltigen Heizung. Mit einem Sonnenglas oder einem Solarpanel für’s Handy kann ich zumindest ein wenig Strom produzieren und bin auch unterwegs mit Licht versorgt.

Solarstrom – Gratis Energie von der Sonne abzapfen

Die Sonne scheint gratis vom Himmel. Niemand stellt dir nachher eine Rechnung darüber aus, wie viel Sonne du genossen hast oder wie viel Strom du auf deinem Solarpanel erzeugt hast. Wer das Licht brennen lässt, schon.

Solarstrom ist erneuerbar, weil damit bloss eine Sonne und ein Solarpanel benötigt werden. Es macht auch keinen Krach wie Windräder und braucht keine Kerntrennung wie ein Atomkraftwerk.

Aber auch diese Form der Energie hat einige negative Punkte: Im Winter scheint die Sonne weniger lange und weniger intensiv. Gerade in der Zeit brauchen wir aber mehr Strom. Wer die Energie vom Sommer nicht speichern kann, hat in den kalten Monaten ein Problem. Auch die Herstellung und Entsorgung gewisser Anlagen sind teilweise in Kritik geraten.

Solange noch keine freie, perpetum-mobile-mässige Energiequellen verbreitet sind, sind meiner Meinung nach Wasser- und Sonnenenergie eine nachhaltigere Option zu Kohle- oder Atomkraftwerke.

Solar in der Mietwohnung?

Solaranlagen sind nur was für Hausbesitzer? Falsch gedacht, denn heutzutage gibt es etliche Produkte, die mit Sonnenenergie gespiesen werden. Vom Taschenrechner bis zu Terassenlämpchen kann sich so auch so erneuerbare Energie ins Zuhause holen.

Natürlich braucht es auch wieder grösseren Aufwand, so viele kleine Akkus und Panels herzustellen – wer die Option hat, kann deswegen trotzdem auf ein grosses Solarpannel auf dem Dach wählen und spart so Energie.

Trotzdem finde ich es toll, dass Felix und ich keinen Strom mehr für Nachttischlampen brauchen. Diese sind nämlich Sonnengläser, die wir bei Sonne rausstellen können und die uns dann am Abend Licht zum Lesen liefern. Denn auf unserer momentanen Mietwohnung gibt’s keine Solarpanels… unser nachhaltiges Tiny House wird dann hoffentlich welche bekommen 😉

Zwei Solarprodukte für den Alltag und unterwegs

Sonnenglas

Das Sonnenglas wurde in Südafrika erfunden, wo es heutzutage vielen Licht in der Dunkelheit spendet, wenn es wieder einmal keinen Strom in den Häusern der ärmeren Viertel gibt. Zudem sind unterdessen 60 ehemals Arbeitslose beschäftigt, die ein (für Südafrika) gutes Einkommen haben.

Die Brandgefahr von Kerzen ist hoch – und gerade diejenigen, die sonst schon wenig haben, hat es dann noch mehr getroffen. Das Sonnenglas wird fair produziert und schafft bessere, soziale Verhältnisse und wird sowohl in Südafrika, als auch in Deutschland sehr oft gekauft.

Es gibt auch „günstigere“ Gläser auf dem Markt – allerdings ist dieser zu hinterfragen, wenn ein Sonnenglas in Südafrika selbst 12 Euro kostet – da wo Menschen mit unter 2 Euro pro Tag auskommen müssen. Alles was darunter ist, kann meiner Meinung nach nicht sozial und fair produziert sein.

Handy-Aufladestation

Für Menschen, die viel unterwegs sind, kann ich eine Solarladegerät für Handys und andere USB Geräte empfehlen. Felix und ich haben eine ganze Woche im Urlaub unsere Handy’s und Musikboxen nur damit aufgeladen. Es funktioniert wunderbar – sogar bei Bewölkung hat es noch leicht aufgeladen.

Wichtig ist, ein etwas grösseres Panel, da die Powerbank-Solarpanel-Kombis meist viel zu wenig Strom produzieren und die Powerbank nach dem Laden einen ganzen Tag bei vollem Sonnenlicht braucht, um wieder voll zu sein.

Die grösseren Panels haben meist zwar keinen Akku integriert – aber wer eine Powerbank hat, kann diese während der Sonne anschliessen und das Handy dann laden, wenn es nötig ist.

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