Wie hier schon berichtet haben wir uns für den Tinytube Ofen entschieden. Wie wir den eingebaut haben, folgt nun.

Wanddurchführung montieren

Damit unser Ofen auch ganz legal und sicher genutzt werden darf, haben wir eine Wanddurchführung für Holzhäuser gekauft und montiert. Dazu mussten wir ein Viereck aus der Fassade schneiden, ein Holzgestell für die Wanddurchführung an unseren Balken und Streben montieren und das ganze gut abdichten.

Innen haben wir eine Fermacellplatte montiert, aussen ein Blech darüber geschraubt. Die Wanddurchführung hat uns Claudius auf Länge zugeschnitten, sodass wir dann nur noch die Dichtschnur dazwischen legen konnten.

Das Ganze klingt sehr einfach, da wir aber beide noch nie einen Kamin eingebaut haben, ging das ganze Prozedere länger als erwartet. Zudem hat unser Schornsteinlieferant 2 Teile falsch geliefert… naja. Jetzt ist es geschafft.

Schornstein anbringen

Rohre ineinanderstecken, mit Schellen sichern und den Wandhalterungen montieren. Klingt ziemlich simpel. Ist es eigentlich auch. Nur manchmal wollten die Rohre nicht so ineinandergesteckt werden. Mit etwas Kraft und Geduld hat aber auch das geklappt.

Zuerst mussten wir allerdings noch die Folie abkratzen und das Ganze in Waage bringen.

Tinytube einbauen

Der Moment der Wahrheit kam, als wir unseren Ofen dann endlich anschliessen konnten. Haben wir alles richtig ausgemessen oder wie schon so einige Male irgendetwas Wichtiges vergessen?
Unser Ofen steht auf einem kleinen Podest über dem Radkasten. Die Zuluft und die Abluft müssen ziemlich genau stimmen und beides mussten wir vorher ausmessen und montieren.
Mit dem Aluflexrohr waren wir allerdings bei der Zuluft noch etwas flexibler. Mit etwas Geruckel konnten wir den Tinytube dann aufsetzen und das Abluftrohr einsetzen.

 

 „House Warming“- Party

Felix hatte dann die Idee eine House-Warming-Party zu feiern. Und zwar im ganz wortwörtlichen Sinne, in dem wir das erste Einfeuern mit Familie und Freunde teilten. Bei Tee, Kaffee, einem Bierchen und Knabberzeug haben Felix und ich den Ofen mit Zeitung und Holz gefüllt und wurden mit vielen Expertenmeinungen angeleitet.

Fazit: Unser Ofen funktioniert einwandfrei, das Feuer hat gebrannt und geheizt, unser Haus steht noch und die Jacken konnten bald abgelegt werden… Wir sind ready für den Winter 😀

Wir konnten so nun schon ein paar mal wieder im T-Shirt auf der Baustelle arbeiten und eeendlich streichen (Mindesttemperatur 15°C). Drauf gekocht haben wir auch schon – geht super schnell und einfach. Wir sind echt mega glücklich mit dem „Öfeli“.