Es ist Bärlauch Saison: Ab in die Wälder!

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Es ist Bärlauch Saison: Ab in die Wälder!

2018-01-22T15:53:49+00:00 April 11th, 2017|Frühling, Rezepte, Rohvegan|

Im März und April, je nach Region, spriesst der Bärlauch in den Wälder. An einem sonnigen Samstagmorgen beschloss ich mit meinem Freund auf Bärlauchsuche zu gehen. Bärlauch wächst am liebsten in halbschattigen Laubwäldern auf feuchter, lockerer und humusreicher Böden. Mit diesem Wissen packten wir unsere Jutebeutel ein und fuhren in einen nahe gelegenen Wald. Nach einem Frühlingsspaziergang durch den Wald, entdeckten wir dann auch, nach was wir suchten: In einenhalb Stunden sammelten wir 1.5 kg Bärlauch (je nach Dichte des Bärlauchs kann dies aber schnell auch das Doppelte ergeben).

Achtung Verwechslungsgefahr
Bärlauchblätter ähneln den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen sehr. Deshalb die Bärlauchblätter riechen. Wenn ein knoblauchartiger Geruch vom Blatt ausgeht, ist es Bärlauch und kann gesammelt werden.

Beim Sammeln darauf achten, dass man nicht direkt vom Wegrand pflückt, wo so mancher Hund entlang gelaufen ist, aber der Bärlauch auch nicht heruntergetrampelt wird. Zum Ernten mit einer Schere, einem Messer oder von Hand abreissen, ohne dabei die Wurzel auszureissen, damit sich die Pflanze weiter verbreiten kann und nächstes Jahr wieder spriesst. Wenn die gewünschte Menge gesammelt wurde, schnell nach Hause. Wer mit dem ÖV unterwegs ist, wird sich wohl ein paar Blicke für die stark riechenden Tüten einholen ;). Lohnt sich aber allemal…

Bärlauch schmeckt super in verschiedensten Gerichten: In Suppen, im Salat oder als Pesto. Letztere kann im Gefrierfach mindestens ein Jahr gehalten werden. Hier geht’s zu einem super einfachen, super leckeren Pesto-Rezept.

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