Endlich haben wir nicht nur Tage zum Bauen, sondern auch eine erste Nacht im Tiny House verbracht.

Wir haben zwar noch einiges zu tun an der Villa Kuntergrün, aber da das Klo, das Loft und die Treppe sind fertig.

Endlich im Tiny House schlafen

Felix und ich bauen ja schon seit einem Jahr an unserem Häusle. Während andere sich erstmal etliche Tiny Häuser anschauen, probeschlafen und dann irgendwann entscheiden, haben wir nach dem Besuch bei Fionas Tiny Houses gleich unsern Anhänger bestellt und losgelegt. Und eigentlich wollte ich schon gefühlte 100 mal oben schlafen. Aber irgendwas ist immer hinzugekommen. Es kam soweit, dass wir bei einem Tiny House Park – Workshop im April fast fertig mit dem Haus waren, aber trotzdem nicht strecken konnten bei der Frage, wer denn schon mal im Tiny House geschlafen hat. Die Frage, wer sich selbst eins gebaut hat, kam natürlich nicht 😉

Wir packten unsere Campingsachen ins Auto und testeten unser Haus.

Das Loft und die Wärme

Wir wurden schon vorgewarnt, dass Lofts immer sehr warm werden und dies gerade zum Schlafen meist nicht erwünscht ist. Da das Aprilwetter aber noch nicht so warm ist, haben wir am Nachmittag den Ofen angemacht und es etwas übertrieben. Da der Ofen Schamotsteine enthält, wärmt er den Raum noch lange nach dem das Feuer aus ist. So kam es, dass wir kuschlige 27°Grad im Loft hatten, als wir schlafen gingen.

Das heisst, nochmals gut lüften (denn auch die Farben und Öle, zwar alles öko, dünsten noch aus) und dann nicht unter, sondern neben die Bettdecke kuscheln 😉

Am Morgen waren es dann noch angenehme 18° Grad (draussen waren’s 4°Grad). Während wir den ersten Morgen im Tiny House mit einem leckeren Frühstück genossen, knisterte nochmals ein Feuer im Ofen, sodass wir im Nu wieder über 20° Grad hatten. Frieren werden wir also nicht müssen.

Vorfreude auf mehr

Da wir nun endlich mal das Tiny House zur Übernachtung genutzt haben, freuen wir uns umso mehr, bald einzuziehen. Ich habe mich jedenfalls schon wie zuhause gefühlt…