Der Herbst und was wir von ihm lernen können

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Der Herbst und was wir von ihm lernen können

2017-10-17T16:18:53+00:00Oktober 6th, 2017|Pachamama, Spirituell|

Blauer Himmel, rote Blätter, grünes Gras und Erntezeit: Der Herbst hat den Sommer abgelöst. Jetzt wird es wieder dunkler und kälter. Doch bevor man sich mit Teetassen und Kuscheldecken in der Höhle verkriecht, kann man bei den wunderschönen Sonnentagen das Farbenspiel geniessen und die letzten Wintervorräte sammeln.
Während solchen Herbstspaziergänge, fällt mir immer auf, was die Natur uns alles beibringt. Der Herbst steht nämlich nicht nur für Kürbisschnitzen, farbige Blätter und Erntedankfeste, sondern auch für Veränderung, Loslassen, Geben und Annehmen. Themen, die sehr gut zu meiner Lebenssituation passen…

Loslassen

Frisch mit meinem Freund zusammengezogen, stehen einige Veränderungen an. Wir sind in einem ständigen Downsizing Prozess und entrümpeln unser gesamtes Hab und Gut. Zudem habe ich keinen 8-5-Job mehr, sondern blogge, schreibe und tue was ich liebe. Ebenfalls eine Umstellung, die etwas länger geht, als erwartet. Ich versuche deswegen loszulassen von alten Mustern, Glaubenssätze und Dinge, die ich nicht mehr brauche.

Wie die Bäume darauf vertrauen, dass der Frühling wiederkommt, können wir uns von alten Glaubenssätzen, unnötigen Ballast, Kleinkram etc. befreien, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und wie die Blätter im Frühling wieder spriessen, können so bei uns neue, wunderschöne Dinge Einzug erhalten.
Dazu dieses wunderschöne und inspirierende Zitat von Dana Sertel

„Wenn man Neuanfang will, dann muss man Dinge loslassen können. Bäume haben im Herbst doch auch keine Angst, dass im Frühling keine neuen Blätter wachsen.“

Annehmen

Die Natur gibt, die Natur nimmt. Jetzt sind Nüsse, Früchte, Beeren und Wurzeln reif und können geerntet werden. Während die Pflanzen ihre Geschenke hingeben, können wir dankend annehmen. Etwas, woran ich ebenfalls gerade arbeite. Denn, wer immer nur gibt, hat irgendwann nichts mehr. Geben und Nehmen bildet eine Balance, wie alle Gegensätze.
Ich bin jemand, der sehr gerne gibt. Vielleicht gebe ich manchmal, auch wenn ich eigentlich zu mir selber schauen sollte. Zudem bemerkte ich kürzlich, dass ich mich schwertue, schöne Dinge anzunehmen. Ich hatte sofort das Gefühl, etwas als Gegenleistung erbringen zu müssen. Ich bin dem Glaubenssatz auf die Spur gekommen und programmiere mein Unterbewusstsein gerade auf eine positive Version 😉

Veränderung

Dieser Punkt könnte natürlich allen Jahreszeiten zugeschrieben werden, da sich alles stetig verändert (auch ich). Doch im Herbst verändert sich so viel in solch einer kurzen Zeit: Blätter wechseln ihre Farbe von grün zu rot zu gelb und braun und fallen dann ab.
Die Bäume tun dies, ohne an ihren Blättern festzuklammern. Sie wissen, dass Veränderung gut ist, und das alles gut ist, wie es ist. Also guck ich es dem Herbst ab und vertraue…
Namaste

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