Der Bodenaufbau ist fertig

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Der Bodenaufbau ist fertig

2018-05-07T05:10:23+00:00 Mai 7th, 2018|Bauen, Tiny House Living|

Felix und ich haben vor einer Woche angefangen, unser eigenes Tiny House zu bauen. Was für ein Gefühl! Nach monatelangem Planen endlich mal Akkuschrauber, Säge und Zollstock (für die Schweizer: Meter) in der Hand zu haben. Wir hatten eine Woche lang durchgearbeitet und sind unterdessen fertig mit unserem Bodenaufbau. Auch einige der Wände stehen schon parat.

Bodenaufbau Tiny House

Unser Bodenaufbau besteht aus folgenden Materialien:

  • Vlemmix Trailer
  • Antirutschmatte 3mm
  • Siebdruckplatten 12mm
  • Holzkonstruktion

Wir haben als erstes die Siebdruckplatten versucht auszurichten – versucht, weil das gar nicht so leicht ist. Denn es stellte sich heraus, dass sowohl die Siebdruckplatten als auch unser Anhänger nicht ganz so genau und gerade zugefertigt sind, wie man sich das so vorstellen würde. Also schoben wir die Platten hin und her, bis es ungefähr passte.
Dann schnitten wir sie bei den Radkästen zu und sparten auch kleine Vierecke aus, wo die U-Bügel vom Anhänger (wo er mit der Achse verbunden ist) über den Anhänger rausstehen.

Als nächstes schnitten wir dann unser Holzrahmen und die Zwischenbalken zu. Dazu verwendeten wir rund herum ein 8×10 Holz, und 4×8 innendrinn.

Zimmermann’s Holzverbindung

Als dass dann auch geschafft war, hatten wir ein paar Helferlein, mit deren Hilfe wir die Holzkonstruktion einmal vom Anhänger nehmen konnten und verkehrt herum auf den Boden gelegt haben, sodass wir die Siebdruckplatten an das Holz schrauben konnten. Zudem bohrte Felix Löcher durch die Platte und das Holz, wo später unsere U-Bügel durchkommen sollen, damit wir das Tiny House als Ladung (muss händisch lösbar sein) deklarieren können und nicht als Wohnwagen vom Tüv abnehmen lassen müssen (dann ist es auch möglich, mehr als die 2.55m breit zu bauen, kostet einfach etwas extra, wenn man auf der Strasse ist).

Dann haben wir den Anhänger noch ausgebessert mit Zinkstaubfarbe und die Antirutschmatte fertig zugeschnitten und darauf leicht angeklebt. Die Siebdruckplatte hatten wir noch mit einem Klebeband verklebt.

Ausbesserung mit Zinkstaubfarbe

Verlegen der Antirutschmatte

Mit einigen helfenden Händen schafften wir es dann auch, die Holzkonstruktion mit den montierten Siebdruckplatten wieder zu wenden und auf den Anhänger zu tun. Kein leichtes Unternehmen, denn nun konnten wir die Konstruktion nicht einfach verschieben, da Antirutsch. Mithilfe von ein paar übriggebliebenen Siebdruckplatten, die wir vorher darauf gelegt haben, klappte dies aber doch ganz gut.

Dann hatte ich das Vergnügen, überall da, wo die U-Bügel hinkommen sollten, eine Stelle auszumeisseln, damit das Eisen nicht übersteht und wir unsere Wände darauf bauen können. Diese habe ich danach noch mit den Flügelschrauben montiert, damit sie auch händisch lösbar sind. Jetzt könnten wir schon ab auf die Strasse damit 😀

U-Bügel mit Flügelschrauben

Insgesamt haben wir wohl beide einige Muskeln zugelegt in der Woche… spätestens um 9 waren wir auch jeden Abend im Bett – so müde waren wir von der ungewohnten körperlichen Arbeit.

Jeden Tag Fortschritte sehen

Das überwältigende Gefühl jeden Abend wieder zu sehen, dass wir ein grosses Stück weitergekommen sind, ist einfach unbeschreiblich. Es gibt zwar noch sehr viel zu tun, aber es ist einfach schön, so direkte Ergebnisse zu sehen. Wir hatten so lange geplant und darauf geplangt, endlich anfangen zu können. Und jetzt sind wir nicht nur am Träumen vom eigenen Häuschen, sondern sind mittendrin im Bauen =)

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