Dachdeckung 2: Dachbleche und Regenrinne

////Dachdeckung 2: Dachbleche und Regenrinne

Dachdeckung 2: Dachbleche und Regenrinne

2018-07-09T05:36:10+00:00Juli 9th, 2018|Bauen|

Es ist so weit: Unser Haus hat ein grünes Dach bekommen. Nachdem wir Lattung und Insektenschutz angebracht hatten, konnten wir unsere Regenrinne und die Dachbleche anbringen.

Regenrinne montieren

Unsere Regenrinne ist extra für Kleindächer konzipiert und kam auch schon fixfertig in vier Teilen an. Nachdem wir dann nochmals testeten, ob diese jetzt auch so passt, montierten wir das erste Teil, klebten die Zwischenstelle zum Teil 2 und fixierten dann dieses. Ruckzuck und wir hatten unsere Regenrinne endlich montiert.

Dachbleche & Profilfüller montieren

Mit Felix’ Familie legten wir dann unsere grünen Dachbleche auf die Lattung und testeten erstmal, wie weit das Blech in die Regenrinne reinschauen sollte. Nicht weit, so stellte sich heraus, denn das Wasser, das wir oben auf das Blech gossen, schoss erstmal weit über die Regenrinne hinaus. So bringt das natürlich auch nix 😀

Damit kein Schlagregen und keine Insekten unter die Bleche kommen, haben wir jeweils Profilfüller oben und unten angebracht. Ein wenig mehr Kunststoff an unserem Haus, dafür ein dichteres Dach. Auch die Überlappungen der Bleche sind mit einem Dichtungsband abgedichtet, welches vom Hersteller für flachere Dächer empfohlen wird.

Danach ging es ans Anbringen der einzelnen Bleche, die wir auf dem Trapezhügel mit Kalotten und Schrauben mit Dichtungsscheiben befestigten. Eigentlich bräuchte es nur 6 Schrauben pro Quadratmeter, aber wir haben dann noch ein paar mehr rangemacht. Gerade die unterste und oberste Reihe war sonst nicht gut befestigt, da sich der Trapezhügel ohne Schraube hob, wenn man den fixierten richtig anbringen wollte.

Da wir die Bleche genau auf unser Dach angepasst anfertigen liessen, mussten wir bloss das letzte Blech in der Breite kürzen und etwas hochbiegen, damit das Wasser nicht unter dem Ortgangblech durchlaufen kann. Mit Schere ging das allerdings überhaupt nicht gut, also kam die gute alte Stichsäge zum Einsatz.

Nach dem sehr lauten Schneiden, stellte sich heraus, dass durch die Auflage auf den Metallböcken einige kleine Kratzer in der Lackierung entstanden. Ein Beweis mehr, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten, als wir uns für etwas teurere Bleche aus Aluminium entschieden. Hier wäre schon mal die erste Angriffsfläche für Rost entstanden. Das Gesamtgewicht der Bleche, Schrauben und Abschlüssen mit 61 kg ist natürlich ein weiterer Vorteil.

Ortgangbleche und  Pultabschluss

Die Ortgangbleche passten auch perfekt aufs Dach und wurden mit den gleichen langen Schrauben befestigt, allerdings ohne Kalotten. Danach kam noch der Pultabschluss drauf (ebenfalls bei jedem Trapezhügel eine Schraube) und schon war unser Dach fast fertig.

Traufblech und Umformen der Dachbleche

Da wir ja beim Einplanen unserer Regenrinne einen Denkfehler gemacht hatten, hatten wir jetzt noch eine Latte, die nicht vor Wind und Wetter geschützt war. Mein Dad konnte uns glücklicherweise eine Extraanfertigung organisieren, sodass wir eine Art Traufblech auf Massanfertigung vor die Latte montieren konnten. Herzlichen Dank nochmal!

Zum Schluss hämmerten wir dann noch mit dem Gummihammer die Enden der Dachbleche runter, welche in der Regenrinne mündeten. So fliesst das Wasser besser in die Rinne und nicht darüber hinaus. Bin ja mal gespannt, wie das dann tatsächlich alles klappt beim ersten Regen draussen 😀

Unser Häuschen besitzt nun ein wunderschönes grünes Dach – Spoiler: welches man nicht sieht, wenn das Dach dann tatsächlich auf unserem Wandaufbau steht. Dazu bald mehr…

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