Ätherische Öle für die Hausapotheke und Kosmetik

///Ätherische Öle für die Hausapotheke und Kosmetik

Ätherische Öle für die Hausapotheke und Kosmetik

2018-05-07T04:58:40+00:00Mai 5th, 2018|Gesund, Heilpflanzen|

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte und flüchtige Pflanzenessenzen, die aus Kräutern, Blüten, Blätter und Samen meist durch Wasserdampfdestillation hergestellt werden.

Im Gegensatz zu fetten Ölen, verdampfen ätherische Öle, vielleicht auch daher der Name (ätherisch=himmlisch). Da sie hochkonzentriert sind, sollten sie nur in kleinen Mengen angewendet werden. Denn für die Herstellung eines einzigen Tropfen werden meist grosse Mengen der Pflanze benötigt.

Qualität

Beim Kauf sollte unbedingt auf gute Qualität geachtet werden – welche meist mit einem höheren Preis zusammenhängt. Denn es gibt auch synthetisch hergestellte Öle und solche die nicht aus biologisch angepflanzten Teilen gemacht werden. Pestizide können so in die Öle geraten, welche man dann hochkonzentriert anwendet – nein danke.

Achte also auf ein Biosiegel, zudem sollte der Pflanzenname auf Deutsch und lateinisch angegeben werden und die Floskel „100% naturreines ätherisches Öl“ draufstehen. Des Weiteren sollte das Herkunftsland, das Gewinnungsverfahren, ein Ablaufdatum und Sicherheitshinweise vermerkt sein auf dem Etikett.

Wie können ätherische Öle angewendet werden?

Bevor ätherische Öle körperlich angewendet werden, sollten sie kurz getestet werden, ob sie Allergien aufrufen. Gewisse ätherische Öle sind zudem nicht für Kinder, Babys oder Schwangere geeignet. Also am besten eine Fachperson mit einbeziehen und einen kleinen Hauttest durchführen.

Einatmen

Durch das Einatmen von ätherischen Ölen wird das limbische System im Gehirn getriggert. Dieses ist  zuständig für unser Triebverhalten als auch unsere Gefühle. Die Duftmoleküle können so beispielsweise angstlösend, beruhigend oder konzentrationsfördernd wirken und unsere Stimmung somit beeinflussen.

Auf die Haut auftragen

Wer eine Bodylotion selber macht, kann ein paar Tropfen ätherisches Öl beifügen und so von den positiven Wirkungen beim Einatmen profitieren. Zudem können die Moleküle auch in unser Blut gelangen und auf der Haut und die Organe entzündungshemmend, durchblutend, entspannend,… wirken.

Gerade auch für Massageöle eignen sich ätherische Öle hervorragend und können ganz leicht selber gemischt werden.

Einnehmen

Ätherische Öle können auch eingenommen werden (nicht alle und nicht pur und teilweise nicht für Kinder oder Schwangere!). Dazu sollte man aber wissen, welche Öle sich dafür eignen und in welchem Verhältnis für welche Personen. 1-3 Tropfen Zitronen- und Pfefferminzöl können beispielsweise in einem grossen Glas Wasser eingenommen werden. Für die Einnahme solltest du aber einen Ernährungsberater oder Doktor zu Rate ziehen.

Putzen und Raumduft

Da ätherische Öle antibakterielle, antiviral und antifungal (also gegen Pilze, Bakterien und Viren) sind, können sie auch bei Hygiene und Wohnungsputz eingesetzt werden. Über ein Raumduftverteiler können sie zusätzlich auch wieder eingeatmet werden und sorgen für ein gutes Raumklima.

8 ätherische Öle für die Hausapotheke

Hier aufgelistet einige der vielen Superkräfte der 7 ätherischen Öle für die Hausapotheke:

Lavender

  • Antiviral, antibakteriell und antimykotisch
  • Immunstimulierend
  • Zellregenerierend, wundheilend und entzündungshemmend
  • Durchblutungsfördernd, blutdruckregulierend und schlaffördernd
  • Beruhigend, ausgleichend und antidepressiv

Lavender kann fast alles – er hilft bei Ohren- und Kopfschmerzen und Erkrankeungen der Atmugnswege, sowie Magen-Darmbeschwerden. Weiter hilft er gegen Schlaflosigkeit, Nervosität, Bluthochdruck, Menstrautionsbeschwerden, Entzündungen, Sonnenbrand und Insektenstiche.

 

Zitronengras

  • Antimikrobielle
  • Krampflösende
  • Schmerzstillend
  • stimmungsaufhellend

Zitronengras ist ein hervorragendes Anti-Moskito-Mittel, hilft bei Karpaltunnel, Cholesterolproblemen, Muskelkrämpfen und Wunden.

Zitrone

  • antibakteriell, antiviral, antimykotisch
  • antitumor
  • stimmungsaufhellend
  • immunsystemstärkend
  • antioxidant
  • nervenberuhigend
  • antidepressiv

Zitronenöl hilft gegen Hirnverletzungen, Erkältungen und kann auch zum Putzen genommen werden. Weiter hilft es gegen fettige Haare und Haut, Fieber, Nierensteine, Parasiten, Postpartum Depressionen und Stress. Es fördert die Konzentration und reinigt die Luft.

Teebaum

  • antibakteriell, antiviral, antimykotisch
  • antimikrobiell
  • entzündungshemmend und leicht desinfizierend
  • wundheilend
  • reinigend, klärend, stärkend und ausgleichend

Teebaumöl ist ein Alleskönner. Es hilft super gegen Nagel- und Fusspilz und Infektionen aller Art. Auch bei Insektenstichen, Hämorriden, Herpes, Warzen und Wunden setzt man es ein.

Cajeput

  • Antiseptisch (desinfizierend), antiviral
  • Hustenreizmildernd, schleimlösend
  • Fiebersenkend
  • Schmerzlindernd
  • Konzentrationsfördern

Cajeput hilft sehr gut bei Erkältungen, Bronchitis, Fieber, Fieberblasen und Gelenksentzündungen.

Pfefferminze

  • antibakteriell, antiviral, antimykotisch
  • entblähend, verdauungsfördernd, entfitend
  • fiebersenkend, schweisstreibend und kühlend
  • konzentrationsfördernd und erfrischend

Hilft bei Kopfschmerzen, Sportverletzungen, Fieber und Bronchitis. Eignet sich hervorragend für die Mundpflege, gegen Müdigkeit und für eine bessere Konzentration.

Zitronengras

  • Antimikrobielle
  • Krampflösende
  • Schmerzstillend
  • stimmungsaufhellend

Zitronengras ist ein hervorragendes Anti-Moskito-Mittel, hilft bei Karpaltunnel, Cholesterolproblemen, Muskelkrämpfen und Wunden.

Rosengeranie

  • Antiviral, antibakteriell und antimykotisch
  • Lymphflussanregend
  • Hormonregulierend
  • Blutdruckregulierend
  • Beruhigend, entkrampfend
  • Hautpflegend, schmerzlindernd und wundheilend
  • harmonisierend

Rosengeranien kann helfen bei geschwächtem Immunsystem, Herzkreislaufbeschwerden, lymphstau, Akne, Fuss- oder Vaginalpilz und Wechseljahrbeschwerden.

 

Welches sind eure Lieblingsöle?

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